Japanische Diät ► Abnehmen auf asiatische Art

Japanische Diät zum abnehmen - Schonmal gehört?
Die japanische Diät ist ganz neu im Trend und nennt sich so, da diese Diät auf der asiatischen Küche basiert. Diese Diät hat sich aus dem Grund etabliert, da asiatische Menschen zum größten Teil keine Probleme mit Übergewicht haben und allgemein durch ihre Ernährungsweise weniger ernährungsbedingte gesundheitliche Beschwerden haben. Die asiatische Küche ist deshalb so gesund, da sie sehr an die vegetarische Küche angelehnt ist und viel mit frischen Lebensmitteln zubereitet wird.

So funktioniert die japanische Diät 

Laut einer japanischen Studie sind Lebensmittel wie Gemüse, Fisch, Reis und wenig gesättigte Fette die Zauberformel für ein langes unbeschwertes Leben.

In den Speiseplan der japanischen Diät kommen wenig Salze, Zucker, verarbeitete Lebensmittel und Fette zum Gebrauch. Die Gerichte sind sehr abwechslungsreich und beinhalten dadurch alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe.

Die japanische Diät verspricht rasche Ergebnisse. Schon nach einer Woche sollen sichtbare Ergebnisse zu sehen sein. Nicht nur auf die kalorienarme Nahrungsmittel kommt es an, sondern auch die asiatischen Essgewohnheiten unterstützen den Abnehmprozess. Wir sind oft dazu geneigt, so viel zu essen bis der Teller leer ist und nichts mehr in unseren Magen passt. Japaner hingegen haben nicht diese Angewohnheit, es wird nur so viel gegessen bis ein angenehmer Sättigungseffekt eintritt, wodurch weniger Kalorien aufgenommen werden.
Außerdem beinhalten die Nahrungsmittel in der asiatischen Küche sehr viele Ballaststoffe, wodurch das Sättigungsgefühl viel länger anhält als bei ungesunden fettigen Gerichten.

 

Wie lange dauert die japanische Diät?

Die japanische Diät sollte mindestens 30 Tage durchgeführt werden. Dadurch hat der Körper genug Zeit die Fettverbrennung auf die Spitze zu treiben. Außerdem kommt es natürlich darauf an, wie viel Nahrung du zu dir nimmst.

Die asiatische Küche ist zwar sehr kalorienarm, aber wenn man mit dem essen übertreibt wird auch eine kalorienarme Kost zur Kalorienbombe. Also immer das Essen in Maßen geniessen. Man kann natürlich mit Sport etwas schnellere Erfolge erzielen, da der Kalorienverbrauch erhöht wird.


Wie schwer ist die japanische Diät durchzuführen?  

Es sollte am Tag ein Kaloriendefizit von ca. 1000 Kalorien eingehalten werden. 
Daher brauchst  du viel Ehrgeiz und Disziplin, wenn du mit der japanischen Diät abnehmen möchtest. In der japanischen Diät muss täglich frisch gekocht werden, solltest du also zB. auf Grund deiner Arbeit nicht so viel Zeit haben, musst du dein Essen Abends für den nächsten Tag vorkochen und bei der Arbeit erwärmen. Achte auch darauf, dass du dir Gerichte mit ausreichend Eiweiß zB. durch Fisch kochst, da Eiweiß essentiell für den menschlichen Körper ist und den Muskelabbau verhindert. Solltest du noch nebenbei Sport treiben kannst du sogar auch noch den Muskelaufbau unterstützen. Man muss kein Sushi-Meister sein, es genügt wenn du 2-3 mal die Woche rotes Fleisch durch Fisch ersetzt. Es wird am Anfang eine harte Umstellung für dich sein, aber denk immer daran wofür du es machst. Für einen gesunden und attraktiven Körper!


Vorteile der japanischen Diät 

Die Mahlzeiten sind sehr abwechslungsreich und es wird viel Wert auf eine ausgewogene Ernährung gelegt es werden ausschließlich frische unverarbeitete Lebensmittel zum kochen benutzt man bekommt einen Einblick in die japanische Kultur und deren Essgewohnheiten. Durch das hohe Volumen an frischem Gemüse in den Speisen werden viele Kalorien eingespart und es mangelt nicht an Vitaminen die vielen Ballaststoffe helfen dabei länger satt zu bleiben.

Nachteile der japanischen Diät

Für Menschen mit schwerem Übergewicht kann die niedrige Kalorienanzahl eine sehr schwere Umstellung sein die dauerhafte frische Zubereitung der Gerichte kann anstrengend sehr zeitaufwendig werden.

   

Welche Lebensmittel benutze ich in der japanischen Diät?

Das Hauptnahrungsmittel der japanischen Diät ist Reis. Weitere oft verwendete Lebensmittel
sind Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse. Fisch ist voll von Omega 3 Fettsäuren, welche bewiesener maßen einen positiven Einfluss auf die Cholesterin Werte, Herz-Kreislaufsystem und die allgemeine Gesundheit haben.

Der Grund für den hohen Fisch Konsum ist der, dass Japan eine Insel und dadurch die Fischerei ein üblicher Beruf ist.
Gemüse macht auch einen großen Anteil der japanischen Küche aus. Auch im Winter wird Gemüse gegessen. Japaner legen im Sommer Gemüse wie Rüben, Gurken, Tomaten, Paprika, Kohl, Auberginen ein als Reserve für den Winter. Daher hat die japanische Küche eine große Anzahl an natürlichen Appetitzüglern, die du alle in einen Ernährungsplan mit einbauen kannst.

Obst ist auch auf dem japanischen Teller zu finden. Zum würzen kommen hauptsächlich Soja und Wasabi zum Einsatz. Auch mit Ingwer und Reiswein werden die Gerichte verfeinert. Jeder kennt den asiatischen grünen Tee. Diesem Tee wird eine lebensverlängernde Wirkung zugesprochen. Durch die vielen enthaltenden Antioxidantien kann sogar Krebs vorgebeugt werden.


Japanische Diät unterstützt die Gesundheit japanische Diät

Es zeigt sich, dass durch die japanische Diät das Risiko geringer ist an westlichen Krankheiten zu erleiden. Wer sich also asiatisch ernährt leidet seltener an folgenden Volkskrankheiten:

• Bluthochdruck

• Schlaganfall

• Herzinfarkt

• Diabetes

• Krebs

Die japanische Diät sorgt für eine höhere Lebenserwartung. Wer sich strikt nach den Richtlinien der japanischen Küche ernährt, senkt sein Sterberisiko um 10% im Vergleich zu denjenigen die sich der westlichen Küche bedienen.

 

Japanische Diät - Rezepte

1. Japanische Diät - Miso-Suppe

Gericht für 4 Portionen

    •    50g Shiitakepilze

    •    1 Paprikaschote

    •    50g Zuckerschoten

    •    100g Tofu

    •    4 Frühlingszwiebeln

    •    1,5 El Wakamealgen

    •    6 El roter Miso

  

Zubereitung:

1) Säubere die Shiitakepilze, entferne die Stiele und schneide sie in mundgerechte Scheiben.   

2) Paprika säubern und in dünne streifen schneiden, Zuckerschoten säubern und ebenfalls in Scheiben schneiden, das Tofu zerkleinern.

3) Frühlingszwiebeln säubern und nur genau den Wurzelansatz abchneiden.

Die Enden 5cm lang abschneiden, zum Wurzelansatz hin einschneiden und in Wasser legen, den Rest in kleine stücke schneiden.

4) 1L Wasser aufkochen, die Shiitapilze hinzufügen und 3 Minuten köcheln lassen. Die Wakamealgen und das Tofu in den Topf geben und den Topf vom Herd stellen.

5) Den Miso in die Suppe geben und rühren. Jetzt kannst du die Miao-Suppe probieren und mit Frühlingszwiebeln verfeinern.

Nährwerte

Pro Portion 119 kcal

Kohlenhydrate: 8 g

Eiweiß: 10 g

Fett: 5 g

2. Japanische Diät- Thunfisch mit Tomaten und Ingwer

Zutaten für 4 Personen

  • 150g Karotten
  • 120g Rettich
  • 150ml 100% Orangensaft
  • 1 Tl grüne Chileschoten, (fein gehackt)
  • 1 Tl Honig
  • Briese Salz300g frische Tomaten
  • 2 Tl frischer Ingwer, (fein gehackt)
  • 2 El Koriandergrün, (fein gehackt)
  • 3 Tl Sojasauce
  • 2 Spritzer Tabasco
  • 2 El olivenöl
  • 4 Spritzer dunkles Sesamöl
  • 3 Tl Sesam
  • 150g weißer Reis
  • 400 g Thunfischfilet

 

Zubereitung:

1) säubere den Rettich und die Karotten und schäle sie in feine Scheiben. Mariniere diese nun mit 100ml Orangensaft, Honig, Salz, Tabasco und Pfeffer.

2) Nun schneidest du die Tomaten in kleine Stücke und marinierst diese ebenfalls mit Orangensaft,Salz, Pfeffer, Olivenöl, Sesamöl, Soja, und Ingwer.

3) Thunfisch mit Olivenöl braten und in 10 gleich große Filets schneiden.
Nun kannst du den Karotten Salat mit dem selbstgemachten Tomatendressing zu dem Thunfisch servieren.

Nährwerte
Pro Portion 292 kcal
Kohlenhydrate: 33 g
Eiweiß: 22 g
Fett: 8 g 

3. Japanische Diät- Teriyaki Nudeln mit Tofu

Zutaten für 3 Portionen

• 2 El Fenchelsaat

• 2 El Koriandersaat

• 1,5 rote Chilschote

• 1,5 Knoblauchzeh

• 8 El Teriyaki- Sauce

• 350g Tofu

• 5 Frühlingszwiebeln

• 1 Glas Mini-Maiskolben

• 3 El dunkles Sesamöl

• 200ml Gemüsebrühe

• 200g kurze Wok-Nudeln

Zubereitung:

1) Koriander und Fenchelsaat in einem Wo ohne Fett etwas rösten und wieder entnehmen. Cilli klein schneiden. Knoblauch zerhacken. Alles in eine Schüssel geben und mit Teriyaki-Sauce mischen. Nun das Tofu zerkleinern und hinzugeben und 20min marinieren.

2) Frühlingszwiebel in 5 cm lange Scheiben schneiden und die Maiskolben halbieren.

3) das eingelegte Tofu im Wok 5 min lang braten. Frühlingszwiebeln und Maiskolben 1,5 Min. lang braten.

Nährwerte

Pro Portion 226 kcal

Kohlenhydrate: 22 g

Eiweiß: 21 g

Fett: 6 g

4. Japanische Diät - Shabu-Shanu-Salat mit Erdnuss-Sojasauce

Zutaten für 5 Portionen

    •    400g Roastbeef (geschnitzelt)

    •    150g Glasnudeln

    •    0,5 Eisbergsalat

    •    30g Feldsalat

    •    0,5 Salatgurke

    •    1 Staudensellerie

    •    1,5 rote Zwiebel

    •    1,5 Tl Sesamsaat

    •    6 Kirschtomaten

     

Erdnuss-Sojasauce

    •    10g Erdnusspaste

    •    30g Bio Honig

    •    1,5 El Sojasauce (ca. 20ml)

    •    6 El stilles Wasser

Nährwerte

Pro Portion 350 kcal

Kohlenhydrate: 22 g

Eiweiß: 27 g

Fett: 16 g

Ist die japanische Diät für jeden geeignet?

Die japanische Diät, genau wie weitere etliche Diäten müssen mit sehr viel Disziplin und Ehrgeizdurchgeführt werden. Betrachtet man die Vorteile der Diät, so lässt es sich sagen, dass du auf dem Teller viele abwechslungsreiche, frische und leckere Gerichte zubereiten und verspeisen kannst. Dadurch, dass eine große Auswahl an frischem Gemüse auf dem Speiseplan stehen, sparst du sehr viele Kalorien ein und kannst somit die Fettverbrennung beschleunigen. Du bist länger gesättigt, obwohl die Kalorienzufuhr sehr niedrig gehalten wird. Jedoch erweist sich diese Form der Diät, für Übergewichtige Menschen als sehr mühselig und schwer auf. Die japanischen Gerichte müssen täglich frisch zubereitet werden, was zeitlich nicht immer im Alltag zu vereinbaren ist. Die japanische Diät ist durchaus empfehlenswert.

japanische diät

Simone K. (48 Jahre

​​​​Ich bin ein absoluter Fan der japanischen Küche und als ich auf die japanische Diät aufmerksam geworden bin, musste ich es unbedingt ausprobieren. Eine Zeit lang ging alles auch sehr gut, aber auf Dauer konnte ich die Gerichte nicht mehr aus zeitlichen Gründen frisch zubereiten. Dadurch kam auch mein Abnehmprozess ins Schlauchen und ich nahm wieder zu, als abzunehmen. Grundsätzlich kann ich über die japanische Diät nicht meckern, aber mit dem DIREKT-Abnehm-System habe ich mich in der Handhabung und der Zubereitung der Gerichte deutliche komfortabler und flexibler gefühlt. Ich habe dadurch, auch wenn ich es zeitlich nicht immer geschafft habe frisch zu kochen, weiterhin abgenommen, indem ich mich mich an das Direkt-Abnehme-System und meinen Ernährungsplan gehalten habe.

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